Hallo zusammen,
habe jetzt endlich meine DRB2 aus USA bekommen und werde mich
die nächste Zeit intensiv mit diesem Gerät befassen. Lt. Anzeige
kann ich bei Chrysler/Dodge/Plymouth-Fahrzeuge von 1983-1993 und deren Automatikgetrieben die Steuergeräte testen, Fehlercodes auslesen
und weitere Test-/Diagnose-Funktionen ausführen. Falls jemand in dieser
Sache Unterstützung benötigt und bei mir in der Nähe wohnt, kann er/sie
sich gerne per pm bei mir melden.
Gruss, G. PLZ 88
Habe jetzt eine DRB2
Moderatoren: xedos, arnd, Ratte
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Im Knowhow werden einige Themen angesprochen bitte zuerst dort lesen und/oder die Suche-Funktion im Forum verwenden. Beschreibe dein Problem möglichst genau und gebe nötige Informationen wie z.B. Baujahr, Motor, Getriebe... an. Nur so kann Dir schnell geholfen werden.
Im Knowhow werden einige Themen angesprochen bitte zuerst dort lesen und/oder die Suche-Funktion im Forum verwenden. Beschreibe dein Problem möglichst genau und gebe nötige Informationen wie z.B. Baujahr, Motor, Getriebe... an. Nur so kann Dir schnell geholfen werden.
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drumtuner
Hallo,
habe meine Box über einen Freund auf ebay.com ersteigert.
Die Werkstatt-CD kenne ich leider nicht. Habe aber das Forum
auch schon durchforstet und bin dabei ebenfalls auf das geplante
Projekt gestossen, eine Laptop-Version anzubieten.
Einen Laptop mit dem Chrysler CCD-Datenbus zu verbinden dürfte
nicht das Problem sein. Aber wo bekommt man die Daten her, die
auf der Programmkassette sind?
Das ist ähnlich wie bei handelsüblichen generischen OBD2-Scannern
für z.B. einen PT-Cruiser. Hier kann man zwar für wenig Geld
einen kaufen und die Fehlercodes lesen und die Check-Engine-Lampe
löschen, die umfangreichen Testfunktionen wie beim DRB2/DRB3
sind aber nicht möglich oder je nach Hersteller unterschiedlich.
Schönen Sonntag......Gruss, G.
habe meine Box über einen Freund auf ebay.com ersteigert.
Die Werkstatt-CD kenne ich leider nicht. Habe aber das Forum
auch schon durchforstet und bin dabei ebenfalls auf das geplante
Projekt gestossen, eine Laptop-Version anzubieten.
Einen Laptop mit dem Chrysler CCD-Datenbus zu verbinden dürfte
nicht das Problem sein. Aber wo bekommt man die Daten her, die
auf der Programmkassette sind?
Das ist ähnlich wie bei handelsüblichen generischen OBD2-Scannern
für z.B. einen PT-Cruiser. Hier kann man zwar für wenig Geld
einen kaufen und die Fehlercodes lesen und die Check-Engine-Lampe
löschen, die umfangreichen Testfunktionen wie beim DRB2/DRB3
sind aber nicht möglich oder je nach Hersteller unterschiedlich.
Schönen Sonntag......Gruss, G.
Wie oben schon erwähnt, ist alles ab DRB-II und später schön genormt und einheitlich, alles vorher nannte sich zwar DRB aber jeder Auto-Hersteller kochte sein ganz eigenes Süppchen und somit war nix untereinander kompatibel, gut das ist nix neues, das wisst ihr aber auch alle selber 
PC oder Laptop mit Baron zu verbinden ist kein grosses Problem.
Man muss entweder nen alten Rechner mit serieller Schnitte nehmen oder nen usb nach seriell Kabel und das an den CCD Bus des Barons dranfrickeln. Im Prinzip 3-4 Kabel sind das.
Dann allerdings muss man dem seriellen Teil noch sagen dass es mit ner total krummen Takt-Frequenz arbeiten soll, 7812 bit/s oder irgendwie sowas (weiss ich nicht mehr auswendig),
setzt also ne frei programmierbare serielle voraus
Wenn man soweit ist, kann man die 2,3 oder 4 byte Befehle zum Auslesen am Baron-CCD-Bus schicken und das Teil antwortet mehr oder weniger brav zurück - HALLO ARND, btw
Der ganze Krams steht im BIOS vom Baron drinne. Da gibts so 2 Spacken die sich das zur Lebensaufgabe gemacht haben, den Baron-Rechner (Motorsteuerteil) auseinander zu reissen und umzustricken, *lautlach* *gröhl*
Vielleicht möchte Arnd auch was über Schweiss und Erfolg über das Auslesen und Umprogrammieren des Steuerteils uns erzählen
PC oder Laptop mit Baron zu verbinden ist kein grosses Problem.
Man muss entweder nen alten Rechner mit serieller Schnitte nehmen oder nen usb nach seriell Kabel und das an den CCD Bus des Barons dranfrickeln. Im Prinzip 3-4 Kabel sind das.
Dann allerdings muss man dem seriellen Teil noch sagen dass es mit ner total krummen Takt-Frequenz arbeiten soll, 7812 bit/s oder irgendwie sowas (weiss ich nicht mehr auswendig),
setzt also ne frei programmierbare serielle voraus
Wenn man soweit ist, kann man die 2,3 oder 4 byte Befehle zum Auslesen am Baron-CCD-Bus schicken und das Teil antwortet mehr oder weniger brav zurück - HALLO ARND, btw
Der ganze Krams steht im BIOS vom Baron drinne. Da gibts so 2 Spacken die sich das zur Lebensaufgabe gemacht haben, den Baron-Rechner (Motorsteuerteil) auseinander zu reissen und umzustricken, *lautlach* *gröhl*
Vielleicht möchte Arnd auch was über Schweiss und Erfolg über das Auslesen und Umprogrammieren des Steuerteils uns erzählen
93er Cabrio 3,0 V6 automatik, 194.970 km + 2. A604 ist 126 tkm drin
Mods: 3.3er TB + 32 lbs Injectors, Ported Plenum, Phenolic Spacers, Saugdruck + Air/Fuel + AT-ÖL-Temp Anzeigen, ATF-Ablasschraube, FZV Waeco MT-100, Klappi, Flash-SBEC, Haube Emblem
Mods: 3.3er TB + 32 lbs Injectors, Ported Plenum, Phenolic Spacers, Saugdruck + Air/Fuel + AT-ÖL-Temp Anzeigen, ATF-Ablasschraube, FZV Waeco MT-100, Klappi, Flash-SBEC, Haube Emblem
Naja,
ganz so einfach ist das nun auch wieder nicht Olk
Du weißt ja dass ich immer noch nach den CCD-Chips suche...
Also hier einmal der aktuelle Stand meines Projekts:
Das Protokoll ist teilweise bekannt. Mein Rechner (Kein Laptop sondern ein AVR-Board) liest auch die mir bekannten Daten vom CCD-Bus und wertet sie aus. Ausgabe erfolgt auf einem Text-Display mit 2x16 Zeichen, was später im Wagen fest eingebaut werden soll.
Problem ist vor allem der CCD-Chip. Dieser wandelt die seriellen Daten vom AVR um und sorgt für die Kommunikation auf dem CCD-Bus. Hier geht es nicht um simples RS232 oder ähnliches. Neben Rx und Tx muss auch eine IDLE-Leitung ausgewertet werden um die einzelnen Sequenzen abzugrenzen. Der CCD-Chip ist kaum noch verfügbar. Ich habe meinen einen Testchip aus einem Traveller raus geholt.
Wenn man im Leben sonst nix zu tun hätte wäre da auch schon mehr bei raus gekomen. Aber das ganze läuft neben vielen andern Dingen nebenher. Mit meinem Testboard kann ich zur Zeit Geschwindigkeit, Drehzahl, Benzinverbrauch, aktuell von Getriebe gewählten Gang, Overdrive, Temperaturen, MAP und Tempomat auslesen. Es liegen noch reichlich andere Dinge an, die ich aber zur Zeit (noch) nicht interpretieren kann. Davon abgesehen kann ich auch die jetzigen Daten nicht alle gleichzeitig auswerten, da der Atmel dann vom CCD-Bus überrant wird.
Überlegung zur Zeit ist der Umstieg auf einen schnelleren Atmel-Prozessor mit mehr seriellen Schnittstellen. Damit könnte ich die Daten zum Auswerten an einen Laptop weiter geben. Das hätte den Vorteil, dass man auf dem Laptop die unbekannten Daten besser zuordnen kann. Es komt ja kein Klartext über die Leitung. Es ist halt nur eine Ansammlung an Bytes die zugeordnet werden möchte. Bedeutet aber, dass ich erst einmal neue Hardware bauen muss, da der benötigte Prozessor nicht auf men Testboard passt
Dies zum Stand meiner aktuellen Version.
Was anderes ist der Diagnoseport vorne im Motorraum. Das ist ein serieller Anschluss mit 7812,5 baud. Hier gibt es z.B. Lösungen für den guten alten Palm. Der hatte früher mal eine passende serielle Schnittstelle. Protokoll ist (mir) nicht bekannt und der Bus gibt auch nicht so viel her. Darüber kann man IMHO z.B. nicht mit dem Getriebesteuergerät kommunizieren. Es liegen nur Daten vom SBEC an. Zum Getriebe auslesen muss man meiner Meinung nach auch beim DRB an den CCD-Diagnoseport im Fahrerfußraum.
Für das Auslesen vom Diagnoseport im Motorraum habe ich mir einen EZLink von AutoXray gekauft. Der hat den Vorteil, dass er neben dem Baron auch noch ältern Ford, GM, Chrysler (Dodge Jeep) auslesen kann. Unterstützt dazu auch noch DRB II und kann auch fast alle neueren Fahrzeuge auslesen. Ist halt immer nur ein Teilbereich von dem, was man mit den Geräten der Fahrzeughersteller auslesen könnte.
Gruß Arnd
ganz so einfach ist das nun auch wieder nicht Olk
Du weißt ja dass ich immer noch nach den CCD-Chips suche...
Also hier einmal der aktuelle Stand meines Projekts:
Das Protokoll ist teilweise bekannt. Mein Rechner (Kein Laptop sondern ein AVR-Board) liest auch die mir bekannten Daten vom CCD-Bus und wertet sie aus. Ausgabe erfolgt auf einem Text-Display mit 2x16 Zeichen, was später im Wagen fest eingebaut werden soll.
Problem ist vor allem der CCD-Chip. Dieser wandelt die seriellen Daten vom AVR um und sorgt für die Kommunikation auf dem CCD-Bus. Hier geht es nicht um simples RS232 oder ähnliches. Neben Rx und Tx muss auch eine IDLE-Leitung ausgewertet werden um die einzelnen Sequenzen abzugrenzen. Der CCD-Chip ist kaum noch verfügbar. Ich habe meinen einen Testchip aus einem Traveller raus geholt.
Wenn man im Leben sonst nix zu tun hätte wäre da auch schon mehr bei raus gekomen. Aber das ganze läuft neben vielen andern Dingen nebenher. Mit meinem Testboard kann ich zur Zeit Geschwindigkeit, Drehzahl, Benzinverbrauch, aktuell von Getriebe gewählten Gang, Overdrive, Temperaturen, MAP und Tempomat auslesen. Es liegen noch reichlich andere Dinge an, die ich aber zur Zeit (noch) nicht interpretieren kann. Davon abgesehen kann ich auch die jetzigen Daten nicht alle gleichzeitig auswerten, da der Atmel dann vom CCD-Bus überrant wird.
Überlegung zur Zeit ist der Umstieg auf einen schnelleren Atmel-Prozessor mit mehr seriellen Schnittstellen. Damit könnte ich die Daten zum Auswerten an einen Laptop weiter geben. Das hätte den Vorteil, dass man auf dem Laptop die unbekannten Daten besser zuordnen kann. Es komt ja kein Klartext über die Leitung. Es ist halt nur eine Ansammlung an Bytes die zugeordnet werden möchte. Bedeutet aber, dass ich erst einmal neue Hardware bauen muss, da der benötigte Prozessor nicht auf men Testboard passt
Dies zum Stand meiner aktuellen Version.
Was anderes ist der Diagnoseport vorne im Motorraum. Das ist ein serieller Anschluss mit 7812,5 baud. Hier gibt es z.B. Lösungen für den guten alten Palm. Der hatte früher mal eine passende serielle Schnittstelle. Protokoll ist (mir) nicht bekannt und der Bus gibt auch nicht so viel her. Darüber kann man IMHO z.B. nicht mit dem Getriebesteuergerät kommunizieren. Es liegen nur Daten vom SBEC an. Zum Getriebe auslesen muss man meiner Meinung nach auch beim DRB an den CCD-Diagnoseport im Fahrerfußraum.
Für das Auslesen vom Diagnoseport im Motorraum habe ich mir einen EZLink von AutoXray gekauft. Der hat den Vorteil, dass er neben dem Baron auch noch ältern Ford, GM, Chrysler (Dodge Jeep) auslesen kann. Unterstützt dazu auch noch DRB II und kann auch fast alle neueren Fahrzeuge auslesen. Ist halt immer nur ein Teilbereich von dem, was man mit den Geräten der Fahrzeughersteller auslesen könnte.
Gruß Arnd
Le Baron Cabrio 3,0 V6 automatik, BJ 1991
Nö, möcht ich nichtOLK '93 hat geschrieben: Vielleicht möchte Arnd auch was über Schweiss und Erfolg über das Auslesen und Umprogrammieren des Steuerteils uns erzählen
Aber wo Du es ansprichst
Aber ich kann ja verraten, dass ich hier zwei SBECs mit gesockelten EPROM herum liegen habe. Dazu gibt es auch ein komplett dokumentirtes Binary für den V6. Und dann liegt hier noch ein EPROM-Brenner, einiges an Software und seid neusten auch vier hagelneue EPROMS für Sommerbarone. Die guten Teile könen laut Spezifikation erst ab 0 Grad arbeiten. Ja - Schon wieder ein Problem mit der Hardwarebeschaffung. Die EPROMs für's SBEC sind nicht gerade gut zu bekommen, sind reichlich überteuert und die alten, die ich aus diversen SBECs herausgeholt habe ließen sich zwar auslesen aber nicht mehr sauber beschreiben.
Kommt Zeit kommt EPROM
Gruß Arnd
Le Baron Cabrio 3,0 V6 automatik, BJ 1991

