Motor-klackern nach start
Moderatoren: xedos, arnd, Ratte
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Im Knowhow werden einige Themen angesprochen bitte zuerst dort lesen und/oder die Suche-Funktion im Forum verwenden. Beschreibe dein Problem möglichst genau und gebe nötige Informationen wie z.B. Baujahr, Motor, Getriebe... an. Nur so kann Dir schnell geholfen werden.
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Re: Motor-klackern nach start
Warum ich alle 5000km die Pleuellager gewechselt hatte, war, um sicherzugehen, daß der Verschleiss und Abrieb der Pleuellager sich an dieser Stelle in Grenzen hält. Denn die Kurbelwelle ist an dieser Stelle etwas abgenutzt/plattgedrückt (TurboII mit 185PS), daher das größere Spiel! Mit neuen PLeuellagern veringert sich das Spiel, vergrößert sich aber mit der Zeit wieder. Einzige Lösung: Die Kurbelwelle auf das nächste Untermaß abschleifen lassen und dann dickere Pleuellager einbauen, dann ist das Spiel wieder weg...
LeBaron2.2TurboCabrioGTC89
Re: Motor-klackern nach start
Wahrscheinlich hat Arnd recht, erstens nicht so tragisch, wenns nach dem Kaltstart weggeht und-bleibt . Vermutl. doch nur die Stößel,-nächste woche weiß man mehr, wenn er übernacht zu einer ortsansässigen US-Wekkstatt kommt,die seit 30-40 jahren fast ausschließlich US-Cars machen. Der Meister hat viel erfahrung (fahre zu ihm seit 20 J.) ; er meinte bis jetzt aus der ferne, ohne das Geräusch zu hören : Pleuellager vermutl. nicht, denn die würden nach dem Kaltstart weiter hörbar sein . Tippt auch eher auf Stößel .
Re: Motor-klackern nach start
Stössel sind vom Materialwert so 100 Talers also kommt nur noch die Arbeit dazu.
Es gibt auch noch eine Möglichkeit das Hydro-Klackern evtl. wegzubekommen, einfach mal nen Ölwechsel + Filter mit 10w-60 Motoröl zu machen. Dieses Öl ist im Kaltzustand recht klebrig bzw. honigartig und somit das bleibt Öl in den Stösseln und nicht wie bei anderen Ölen direkt wieder rausläuft und die Stössel deshalb ohne Öl eben klackern.
Allerdings lohnt sich nur wenn man an das Öl günstig rankommt, amsonsten ist es wesentlich güstiger und sinnvoller die Stössel zu wechseln.
Erfahrungsgemäss und vom Erzählen her kann man schon 1-3 Jahre auch einfach so weiterfahren, ich sag mal gefühlte 1 von 4 Autos sind eh hydrogeschädigt und scheint auch keinen der Betroffenen weiter zu interessieren - allerdings gibts auch die Geschichte bzw. Theorie mit der dann irgendwann eingelaufenen Nockenwelle und dann wirds eben noch teurer, weil dann die Welle auch mit neu muss.
Nunja, grau ist jede Theorie und nen Quentchen Wahrheit ist wohl auch dran
Es gibt auch noch eine Möglichkeit das Hydro-Klackern evtl. wegzubekommen, einfach mal nen Ölwechsel + Filter mit 10w-60 Motoröl zu machen. Dieses Öl ist im Kaltzustand recht klebrig bzw. honigartig und somit das bleibt Öl in den Stösseln und nicht wie bei anderen Ölen direkt wieder rausläuft und die Stössel deshalb ohne Öl eben klackern.
Allerdings lohnt sich nur wenn man an das Öl günstig rankommt, amsonsten ist es wesentlich güstiger und sinnvoller die Stössel zu wechseln.
Erfahrungsgemäss und vom Erzählen her kann man schon 1-3 Jahre auch einfach so weiterfahren, ich sag mal gefühlte 1 von 4 Autos sind eh hydrogeschädigt und scheint auch keinen der Betroffenen weiter zu interessieren - allerdings gibts auch die Geschichte bzw. Theorie mit der dann irgendwann eingelaufenen Nockenwelle und dann wirds eben noch teurer, weil dann die Welle auch mit neu muss.
Nunja, grau ist jede Theorie und nen Quentchen Wahrheit ist wohl auch dran
93er Cabrio 3,0 V6 automatik, 194.970 km + 2. A604 ist 126 tkm drin
Mods: 3.3er TB + 32 lbs Injectors, Ported Plenum, Phenolic Spacers, Saugdruck + Air/Fuel + AT-ÖL-Temp Anzeigen, ATF-Ablasschraube, FZV Waeco MT-100, Klappi, Flash-SBEC, Haube Emblem
Mods: 3.3er TB + 32 lbs Injectors, Ported Plenum, Phenolic Spacers, Saugdruck + Air/Fuel + AT-ÖL-Temp Anzeigen, ATF-Ablasschraube, FZV Waeco MT-100, Klappi, Flash-SBEC, Haube Emblem
Re: Motor-klackern nach start
OLK'93 hat geschrieben:Stössel sind vom Materialwert so 100 Talers also kommt nur noch die Arbeit dazu.
Es gibt auch noch eine Möglichkeit das Hydro-Klackern evtl. wegzubekommen, einfach mal nen Ölwechsel + Filter mit 10w-60 Motoröl zu machen. Dieses Öl ist im Kaltzustand recht klebrig bzw. honigartig und somit das bleibt Öl in den Stösseln und nicht wie bei anderen Ölen direkt wieder rausläuft und die Stössel deshalb ohne Öl eben klackern.
Allerdings lohnt sich nur wenn man an das Öl günstig rankommt, amsonsten ist es wesentlich güstiger und sinnvoller die Stössel zu wechseln.![]()
Erfahrungsgemäss und vom Erzählen her kann man schon 1-3 Jahre auch einfach so weiterfahren, ich sag mal gefühlte 1 von 4 Autos sind eh hydrogeschädigt und scheint auch keinen der Betroffenen weiter zu interessieren - allerdings gibts auch die Geschichte bzw. Theorie mit der dann irgendwann eingelaufenen Nockenwelle und dann wirds eben noch teurer, weil dann die Welle auch mit neu muss.
Nunja, grau ist jede Theorie und nen Quentchen Wahrheit ist wohl auch dran
10W60 kann ich zu 100 % bestätigen.
Ich habe in meinem 185 000 KM 6G72 das Shell Helix Ultra racing 10W60, das mit Abstand beste Öl bis dato.
Ich kauf immer 5 Liter um 35 € (Bekannter macht guten Preis), aber auch über Ebay (!) bekommst du es sehr günstig!
1992 Chrysler Saratoga 3.0 V6 - 220 000 KM
1990 Chrysler Voyager AS 3.0 V6 -180 000 KM
1989 Plymouth Acclaim 3.0 V6 - ??? Miles
1990 Chrysler Voyager AS 3.0 V6 - 78 800 KM (Erstbesitz)
Gruß
Kevin
1990 Chrysler Voyager AS 3.0 V6 -180 000 KM
1989 Plymouth Acclaim 3.0 V6 - ??? Miles
1990 Chrysler Voyager AS 3.0 V6 - 78 800 KM (Erstbesitz)
Gruß
Kevin
Re: Motor-klackern nach start
Hallo Gilde,
die Themen bleiben wohl aktuell, jedoch die Beiträge dazu sind hornalt, woran liegt es?!
Motorklackern bei meinem äußert sich wie folgt:
Bei kaltem Motor d.h., bis 3 Minunten gar nichts, wird er dann warm, geht es mit dem klackern los. Nach längerer Strecke, schauen schon die Leute, wenn ich mit 20-30 kmh den Parkplatz anfahre ... kotz!
Meine Erfahrungen: Ich habe mir zu lokalisierung ein Stethoskop bei e-Bay ersteigert und: Der Zylinderkopf ist öllig okay!
Also bin ich unters Auto und habe an der Ölwanne gehorcht, da klapperts auf der Zahnriemenseite. Lokaliert ist also der untere Teil, doch was ist es?! Man mache es sich nicht so einfach mit: die Pleuellager sind es... warum?
Analyse: 1. im kalten Zustand klappert nichts! Wenn man Gas gibt oder eben schneller (ab 30 kmh) fährt, hört man nix!
Ein kaputtes Pleuel, so wurde mir gesagt, würde dann noch mehr Krach machen, ob's stimmt?!
2. Ich habe in einer Werkstatt nachgefragt, dabei kam folgendes der Reihe nach heraus: 1. das innenlager der Ölpumpe 2. die Lager der Ausgleichswellen 3. könnte Pleuel sein und letzte Vermutung oder ein Kolbenbolzen. Man empfahl mir MoS2 (molybdändisulfid) und fahren bis zum Ende, mache ich schon, ist jedem zu empehlen, lest mal darüber nach!!!
Meine Herren, das habe ich in noch keinem Beitrag gelesen, ergo, es reicht wohl nicht, Kurbelwelle zu schleifen und Pleuellager (zweiten Schliff) einzubauen und dann sind es die anderen Mängel. Die Arbeit kann man sich wohl sparen.
Ich habe mir einen Austauschmotor besorgt, im Vertrauen mit 147 Tkm von einer Werkstatt abgekauft, den ich aber nie laufen hören habe. Ich muß bei diesen jetzt trotzdem die Simmeringe wechseln, befor ich den einbaue.
Habt Ihr zu diesem Thema einen aktuellen Beitrag?
Grüße an die Gilde, Ulf!
die Themen bleiben wohl aktuell, jedoch die Beiträge dazu sind hornalt, woran liegt es?!
Motorklackern bei meinem äußert sich wie folgt:
Bei kaltem Motor d.h., bis 3 Minunten gar nichts, wird er dann warm, geht es mit dem klackern los. Nach längerer Strecke, schauen schon die Leute, wenn ich mit 20-30 kmh den Parkplatz anfahre ... kotz!
Meine Erfahrungen: Ich habe mir zu lokalisierung ein Stethoskop bei e-Bay ersteigert und: Der Zylinderkopf ist öllig okay!
Also bin ich unters Auto und habe an der Ölwanne gehorcht, da klapperts auf der Zahnriemenseite. Lokaliert ist also der untere Teil, doch was ist es?! Man mache es sich nicht so einfach mit: die Pleuellager sind es... warum?
Analyse: 1. im kalten Zustand klappert nichts! Wenn man Gas gibt oder eben schneller (ab 30 kmh) fährt, hört man nix!
Ein kaputtes Pleuel, so wurde mir gesagt, würde dann noch mehr Krach machen, ob's stimmt?!
2. Ich habe in einer Werkstatt nachgefragt, dabei kam folgendes der Reihe nach heraus: 1. das innenlager der Ölpumpe 2. die Lager der Ausgleichswellen 3. könnte Pleuel sein und letzte Vermutung oder ein Kolbenbolzen. Man empfahl mir MoS2 (molybdändisulfid) und fahren bis zum Ende, mache ich schon, ist jedem zu empehlen, lest mal darüber nach!!!
Meine Herren, das habe ich in noch keinem Beitrag gelesen, ergo, es reicht wohl nicht, Kurbelwelle zu schleifen und Pleuellager (zweiten Schliff) einzubauen und dann sind es die anderen Mängel. Die Arbeit kann man sich wohl sparen.
Ich habe mir einen Austauschmotor besorgt, im Vertrauen mit 147 Tkm von einer Werkstatt abgekauft, den ich aber nie laufen hören habe. Ich muß bei diesen jetzt trotzdem die Simmeringe wechseln, befor ich den einbaue.
Habt Ihr zu diesem Thema einen aktuellen Beitrag?
Grüße an die Gilde, Ulf!
es gibt für alles eine Lösung
- Nonickatall
- Beiträge: 1366
- Registriert: Di 18. Aug 2015, 19:51
Re: Motor-klackern nach start
Also grundsätzlich kann man sagen:
Motor kalt = klackern das nach einigen Sekunden verschwindet = Hydrostössel
Motor kalt = kein klackern oder klopfen. Motor wird warm, klopfen kommt = Pleuellager
Das liegt daran das dickeres, kaltes Öl den Schlag dämpft und wenn das Öl wärmer und damit dünner wird schlägt der Explosionsschlag vom Kolben durch und drückt das Öl weg. Die Lager sind ja Gleitlager und werden durch Öldruck "schwimmend" gehalten. Der Kolbenbolzen hingegen ist gehärtet und verschleißt langsamer. Motoren sind eigentlich immer so ausgelegt, dass die weichen Lagerschalen der Pleuel an der Kurbelwelle zuerst verschleißen. Deswegen sind die ja so ausgelegt, dass man sie bei eingebautem Motor wechseln kann. Wenn man allerdings zu lange mit dem wechseln wartet läuft die Kurbelwelle ein. Danach hilft das Lagerschalen wechseln auch nicht mehr.
Und die Aussage:
Denn:
Das Gleitlager der Pleuel an der Kurbelwelle wird wie oben geschrieben mit Öldruck schwimmend gehalten. Bei Leerlauf liegt wenig Öldruck an. Bei warmem Öl und dem geringerer Druck im Lager durch das, wegen verschlissener Pleuellagerschalen, verschwindende Öl reicht nicht mehr für einen geschlossenen Ölfilm. Das Pleuel schlägt durch den Ölfilm auf die Kurbelwelle.
Höhere Drehzahl und der Öldruck wird größer und es reicht wieder. Außerdem sollte man die allgemeine Geräuschentwicklung bei höherer Drehzahl und Geschwindigkeit nicht unterschätzen. Dann hört man das einfach nicht mehr so stark.
Innenlager der Ölpumpe = unwahrscheinlich
Lager der Ausgleichswellen = unwahrscheinlich
Ich würde die Pleuellagerschalen wechseln. Das ist nicht viel Arbeit (in Relation zum kompletten Motortausch) und schauen was passiert.
Der Satz Pleuellagerschalen kostet bei Rockauto.com gerade mal 17€ plus unverschämter Versandkosten von 30€.
LG
Ralf
Motor kalt = klackern das nach einigen Sekunden verschwindet = Hydrostössel
Motor kalt = kein klackern oder klopfen. Motor wird warm, klopfen kommt = Pleuellager
Das liegt daran das dickeres, kaltes Öl den Schlag dämpft und wenn das Öl wärmer und damit dünner wird schlägt der Explosionsschlag vom Kolben durch und drückt das Öl weg. Die Lager sind ja Gleitlager und werden durch Öldruck "schwimmend" gehalten. Der Kolbenbolzen hingegen ist gehärtet und verschleißt langsamer. Motoren sind eigentlich immer so ausgelegt, dass die weichen Lagerschalen der Pleuel an der Kurbelwelle zuerst verschleißen. Deswegen sind die ja so ausgelegt, dass man sie bei eingebautem Motor wechseln kann. Wenn man allerdings zu lange mit dem wechseln wartet läuft die Kurbelwelle ein. Danach hilft das Lagerschalen wechseln auch nicht mehr.
Und die Aussage:
stimmt so nicht unbedingt..Analyse: Ein kaputtes Pleuel, so wurde mir gesagt, würde dann noch mehr Krach machen, ob's stimmt?!
Denn:
Das Gleitlager der Pleuel an der Kurbelwelle wird wie oben geschrieben mit Öldruck schwimmend gehalten. Bei Leerlauf liegt wenig Öldruck an. Bei warmem Öl und dem geringerer Druck im Lager durch das, wegen verschlissener Pleuellagerschalen, verschwindende Öl reicht nicht mehr für einen geschlossenen Ölfilm. Das Pleuel schlägt durch den Ölfilm auf die Kurbelwelle.
Höhere Drehzahl und der Öldruck wird größer und es reicht wieder. Außerdem sollte man die allgemeine Geräuschentwicklung bei höherer Drehzahl und Geschwindigkeit nicht unterschätzen. Dann hört man das einfach nicht mehr so stark.
Innenlager der Ölpumpe = unwahrscheinlich
Lager der Ausgleichswellen = unwahrscheinlich
Ich würde die Pleuellagerschalen wechseln. Das ist nicht viel Arbeit (in Relation zum kompletten Motortausch) und schauen was passiert.
Der Satz Pleuellagerschalen kostet bei Rockauto.com gerade mal 17€ plus unverschämter Versandkosten von 30€.
LG
Ralf

