LeBaron nicht zu retten - was nun?

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Superarni
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LeBaron nicht zu retten - was nun?

Beitrag von Superarni »

Hallo zusammen,

ich hatte vor einiger Zeit schon einmal berichtet, dass ich im nächsten Jahr den LeBaron Cabriolet Bj. 88 von meiner Mutter übernehmen, als Oldtimer anmelden und noch einige Jahre nutzen wollte. Dieser Plan ist nun von der HU zunichte gemacht worden.

Die Reifen müssen neu, die Bremsen sind anscheinend vorne nicht OK. Mit einem Bremssattel ist etwas nicht in Ordnung, Bremse zieht einseitig, Feuchtigkeit im Standlicht und ein leicht tropfender Motor. In der Summe ist soviel zu machen, dass sich das für mich nicht mehr lohnt. Auch wenn man viel selber machen kann, fehlt mir die Zeit und eine Garage um das umzusetzen. Das Auto war immer ein Garagenfahrzeug, hat ca. 125.000 km gelaufen und steht optisch sehr gut da. Das Fahrzeug steht in Berlin und ist fahrbereit.

Nun, was macht man jetzt aber damit? Ich hoffe, dass Ihr Ideen und Vorschläge habt. Am liebsten wäre es mir, wenn ich den Wagen hier im Forum zu einem fairen Preis abgeben könnte. Oder gibt es andere Ideen? Kann natürlich auch als Teileträger dienen, nur dafür ist er aber eigentlich zu schade!

Nun hoffe ich auf Vorschläge!

Gruß, Arndt
LeBaron Bj. 7/88 Turbo I

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Nonickatall
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Re: LeBaron nicht zu retten - was nun?

Beitrag von Nonickatall »

Du solltest dich von solchen Kleinigkeiten nicht abschrecken lassen.

Reifen kriegst du für kleines Geld, da der Baron ja kein Rennwagen ist, tun es auch billige Reifen. Ich kann zum Beispiel die Marke Apollo empfehlen, die habe ich damals für, ich glaube, 40 € pro Reifen gekauft.

Der Bremssattel ist kein Problem. Man muss ihn zwar abbauen, sind aber ja nur zwei Schrauben. Einer setzt sich ins Auto bremst den Kolben etwas raus, der andere drückt den Kolben mit einer Wasserpumpenzange wieder zurück. Das macht man drei/viermal dann ist der Sattel auch wieder frei. Das ist zu 90 % die Ursache.

Standlicht baut man aus, sind zwei Schrauben, und trocknet es einfach zu Hause, das Wasser ist Kondenswasser. Ist kein Problem. Zur Not hat nando bestimmt noch zwei Standlichter für kleines Geld.

Der tropfenden Motor wird wahrscheinlich auch eine Kleinigkeit sein, da muss man mal eine Motor Wäsche machen, dann ein paar Kilometer fahren um zu sehen wo's genau rauskommt. Meist sind das Ventil Deckel Dichtungen, Öldruckschalter, Ölwannendichtungen, der Ölfilter oder eine andere Kleinigkeit.

Also nicht die Flinte ins Korn werfen und die Punkte Stück für Stück abarbeiten.

Der Baron macht viel Fahrspaß und ist es wert...

LG
Ralf

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Superarni
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Re: LeBaron nicht zu retten - was nun?

Beitrag von Superarni »

Hallo Ralf,

Danke für die Aufmunterung, ich habe aber einfach nicht die Möglichkeit etwas selber zu machen, das handwerkliche Geschick bestimmt, aber auch keine Garage. Für die Reifen hatte ich 400,- € inkl. Montage eingeplant, wären sie mir auch wert gewesen. Der Wagen steht aber auch 650 km entfernt und ist jetzt TÜV fällig. Der Kostenvoranschlag lag bei nicht abzuschätzenden 2000 - 4000 €. Was ich allerdings für maßlos übertrieben halte.

Gerade weil vielleicht jemand aus dem Forum die Möglichkeit hat, die Dinge zu reparieren, habe ich hier zuerst nachgefragt.

Obwohl der Wagen 30 Jahre in der Familie war und ich damit auch schöne Erlebnisse verbinde, steht die Entscheidung fest, den Wagen abzugeben.

Sonst geht de Ende Juli zum Verwerter.

Gruß, Arndt
LeBaron Bj. 7/88 Turbo I

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Ratte
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Re: LeBaron nicht zu retten - was nun?

Beitrag von Ratte »

Frag doch mal bei Ebensberger
Vielleicht hat der Interesse an deinem Baron,
oder er bringt Dir auch das Auto für überschaubares Geld wieder auf die Straße.
Einen erste Hand H-Fähigen Familien Garagen Baron gibt man so schnell nicht auf.
Was ist es für ein Motor/Getriebe?

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Superarni
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Re: LeBaron nicht zu retten - was nun?

Beitrag von Superarni »

Ist ein 2,2 l Turbo 109 KW, Automatik
LeBaron Bj. 7/88 Turbo I

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Nonickatall
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Re: LeBaron nicht zu retten - was nun?

Beitrag von Nonickatall »

Superarni hat geschrieben:Obwohl der Wagen 30 Jahre in der Familie war und ich damit auch schöne Erlebnisse verbinde, steht die Entscheidung fest, den Wagen abzugeben.

Sonst geht de Ende Juli zum Verwerter.

Gruß, Arndt
Ja, was soll man dazu sagen?

Die Jugend gibt heute wegen Problemen auf, da haben wir früher erst angefangen. Und zwar auch ohne Garage. Auf der Straße haben wir ganze Autos zerlegt, lackiert und wieder zusammengebaut. Ich habe mal auf der Straße bei einem Audi 80, alleine den Motor ausgebaut und auch rausgehoben, nur mit einem Ratschenkasten und ein paar Maulschlüsseln bewaffnet.

Da wirst du durch diese wirklich einfachen Dinge auf der Straße in 2 Stunden hinkriegen. b^.^d

Omafits hätte sogar beinahe mal auf einer staubigen Straße, auf einer aufgeschnittenen Lidl Tüte, das Getriebe zerlegt... :roll:

Aber das ist eine ganz andere Geschichte... :mrgreen: :mrgreen:

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Superarni
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Re: LeBaron nicht zu retten - was nun?

Beitrag von Superarni »

Ich weiß nicht, soll ich das jetzt lustig finden? Ich bin Mitte fünfzig und ich werde jetzt bestimmt nicht aufzählen, was ich früher an 2- und 4-Rädern repariert habe.

DER WAGENN STEHT 650 KM VON MIR ENTFERNT. Ich wollte hier lediglich um Rat fragen und hatte vermutet, dass sich jemand des Wagens annehmen möchte. Ich habe dafür weder die Zeit, noch die Möglichkeit. Glaubst Du ich finde das toll?

Ich werde in den nächsten Tagen mal Bilder und den HU-Bericht hier einstellen.
LeBaron Bj. 7/88 Turbo I

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omafits
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Re: LeBaron nicht zu retten - was nun?

Beitrag von omafits »

Die Tüte ist von Netto :wink:
Sag mal die PLZ wo der steht.
Bitte mit Preis Vorstellung Peer PN
Lg
1989 TC Turbo

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Nonickatall
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Re: LeBaron nicht zu retten - was nun?

Beitrag von Nonickatall »

Superarni hat geschrieben:Ich weiß nicht, soll ich das jetzt lustig finden? Ich bin Mitte fünfzig und ich werde jetzt bestimmt nicht aufzählen, was ich früher an 2- und 4-Rädern repariert habe.

DER WAGENN STEHT 650 KM VON MIR ENTFERNT. Ich wollte hier lediglich um Rat fragen und hatte vermutet, dass sich jemand des Wagens annehmen möchte. Ich habe dafür weder die Zeit, noch die Möglichkeit. Glaubst Du ich finde das toll?

Ich werde in den nächsten Tagen mal Bilder und den HU-Bericht hier einstellen.
Ich wollte dir nicht zu nahe treten. Irgendwie dachte ich, weil du vom Wagen deiner Mutter sprachst, dass Du ein junger Kerl bist.

Vielleicht schreibst du mal woher du konkret kommst? Vielleicht ist da ja jemand in der Nähe der dir helfen kann? Denn dann würde ich an deiner Stelle das Auto auf einen Hänger packen, zu dir nach Hause schleppen und dort machen lassen. Ich hatte ja geschrieben, dass aus meiner Sicht das Kleinigkeiten sind die der Tüv bemängelt.

Selbst in einer freien Werkstatt, sollte das alles in allem nicht mehr als 500 € kosten.

LG
Ralf (übrigens auch Mitte 50 )

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Superarni
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Re: LeBaron nicht zu retten - was nun?

Beitrag von Superarni »

Hallo Ralf,

nee, alles OK :)

Meine Mutter geht auf die 80 zu, ist aber der Meinung, dass man in diesem Alter nicht mehr Auto fahren sollte, zumal Sie den ÖPNV vor der Tür hat.

Ich wohne in Bad Honnef bei Bonn. Der Wagen muss auch nicht auf den Hänger. Der fährt ja noch. Neue Reifen müssten drauf, sonst fahre ich damit keinen Meter Autobahn. Das nächste Problem ist, dass sich der Sitz zurzeit nicht verstellen lässt, ich da also garnicht reinpasse.

Wenn ich den hier in der Nähe bei einem Forumsmitglied unterstellen kann und dieser mir hilft, bin ich auch bereit mit Entlohnung 1.000,- zu bezahlen.

Vielleicht ist das einfacher zu beurteilen, wenn ich den HU-Bericht habe und den hier einstelle.

Gruß, Superarni
LeBaron Bj. 7/88 Turbo I

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Nonickatall
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Re: LeBaron nicht zu retten - was nun?

Beitrag von Nonickatall »

Superarni hat geschrieben:Ich wohne in Bad Honnef bei Bonn. Der Wagen muss auch nicht auf den Hänger. Der fährt ja noch. Neue Reifen müssten drauf, sonst fahre ich damit keinen Meter Autobahn. Das nächste Problem ist, dass sich der Sitz zurzeit nicht verstellen lässt, ich da also garnicht reinpasse.

Wenn ich den hier in der Nähe bei einem Forumsmitglied unterstellen kann und dieser mir hilft, bin ich auch bereit mit Entlohnung 1.000,- zu bezahlen.

Vielleicht ist das einfacher zu beurteilen, wenn ich den HU-Bericht habe und den hier einstelle.

Gruß, Superarni
Ich komme aus der Grafschaft bei Bad Neuenahr.. b^.^d

Ich kann ihn dir reparieren und Platz zum unterstellen hab ich auch. Also melde dich mal
Ich schicke dir meine Nummer als PN.

LG
Ralf

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omafits
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Re: LeBaron nicht zu retten - was nun?

Beitrag von omafits »

Du hast Post b^.^d
1989 TC Turbo

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skyfox
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Re: LeBaron nicht zu retten - was nun?

Beitrag von skyfox »

omafits hat geschrieben:Du hast Post b^.^d
Kannst du auch noch was anderes Schreiben???

:?
Le Baron, Baujahr 91 3,0 V 350000 km EU Ausführung
Fiat 500 F, Baujahr 66, 0,5 l Hubraum,getunt auf 0,65 l Hubraum, Luigi
Fiat 600 D, Baujahr 64, 0,77 l Hubraum, Roberto
Piaggio APE 50, Baujahr 2000, 0,05 l Hubraum, Herr Rossi
Erka Wolf 200, Baujahr 1973

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Superarni
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Re: LeBaron nicht zu retten - was nun?

Beitrag von Superarni »

Sorry, keine Ahnung was das schief läuft! Ich meinte Dir ausführlich geschrieben zu haben.
Komme mit dem Messenger überhaupt nicht klar!

Ich versuche es Morgen mal mit einer E-Mail. Ich habe aber höchstwahrscheinlich eine Lösung gefunden. Welche, werde ich hier mitteilen, wenn es soweit ist.

Gruß, Superarni
LeBaron Bj. 7/88 Turbo I

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omafits
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Re: LeBaron nicht zu retten - was nun?

Beitrag von omafits »

Ah ok alles klar , gelesen:-)
@ Skyfox
Du hast Post b^.^d
1989 TC Turbo

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