e mobility

Wenn es mal nicht direkt ums Auto geht.

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xedos
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e mobility

Beitrag von xedos »

Leute, ihr könnt mich steinigen, aber ich denke gerade ernsthaft über die Anschaffung eines Chevrolet Volt / Opel Ampera nach...
https://de.wikipedia.org/wiki/Chevrolet_Volt

Wir haben hier bei meiner Arbeitsstätte auch Ladesäulen, bei denen ich jeden tag Laden könnte. Das wäre dann schon mal eine sehr nutzerfreundliche Variante, da ich ja dann sowieso nicht fahre. ;)
Bei einer Reichweite von guten 50km rein elektrisch würde das bei meinem Arbeitsweg auch alle 2-3 Tage ausreichen.
Und zur Not hat der Wagen ja einen Range Extender mit dem guten alten Benzin.

Auch ein anderer Hybrid wäre natürlich denkbar, aber einen Japaner wollte ich eigentlich nicht. Obwohl die Dinger technisch schon einiges an Erfahrung haben. Und mir gefällt das Voltec Concept im GM ganz gut.

Naja, ist ja soz. auch das falsche Forum aber ich wollte mal wissen, ob meine Gedanken viel zu abstrus sind... :?
Grüße aus Hannover
Andreas
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Ratte
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Re: e mobility

Beitrag von Ratte »

If you want to learn somthing about the volt, lets have a look here

Ansonsten gibts auf goingelectric.de noch das Ampera Unterforum, sowie sonst noch alles mögliche rund ums E-Auto.

Ich bin auch schon mal in einem drin gesessen, mir hat das ganze Gedöns aber gar nicht überzeugt.
Ich persönlich halte nix von Hybrid, kann zwar beides, aber beides nicht richtig. Wobei der Volt da einer der besseren Vertreter ist, da die E-Reichweite nicht nur Alibi-Funktion erfüllt.
Wenn schon E-Auto, dann gleich richtig: wir haben mit unserer Zoe nun schon 30.000km gefahren, und sind immernoch begeistert, demnächst gibts noch ne zweite :wink:
Und zum km machen hast ja immer noch ICE- cars genug, LOL

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xedos
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Re: e mobility

Beitrag von xedos »

Das Forum hatte ich natürlich schon gefunden und durchstöbert. :wink:

Ja, auch Elon Musk (Tesla) hatte deine Einstellung zu den Hybriden so geteilt. Das ganze Verbrennergedöns muss halt mit herumgeschleppt werden. oder eben die E-Technik, wenn man elektrisch fährt.
Wo wir bei Tesla sind, dass wäre natürlich die Krönung des ganzen, aber dazu müsste ich noch mal mit meinem Chef reden, um den auch zu finanzieren. :)
Aber in der "Übergangszeit" finde ich einen Hybrid eine akzeptable Lösung. Und ja, der Volt/Ampera ist eben ein Elektroauto, in dem lediglich ein Rex schon intergriert ist. :)
Und ganz nebenbei, finde ich den auch nicht hässlich, wobei das ja nun wieder Geschmackssache ist.

ZOE finde ich auch klasse. Aber zu einer reinen Elektrolösung kann ich mich (noch) nicht durchringen.
Im Forum werden manche Ampera zum Verkauf angeboten, da einige auf einen Tesla umsteigen. :D

Naja, ich denke mal weiter drüber nach, danke dir aber schon mal für deine Info. Bei mir dauert so eine Anschaffung meist auch immer etwas. Am effektivsten wäre das dann natürlich auch wenn ich meinen Daily Driver V8 damit ersetze. :lol:
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Andreas
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Ueli
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Re: e mobility

Beitrag von Ueli »

hallo Andi,
vor dem kauf meines 3008 Hy4 habe ich auch den Volt probiert, wenn der Aku leer ist tut sich das motörchen ziemlich schweer. Aber am meisten gestört haben mich die riesigen A-Säulen so dass abbiegen reines Glückspiel wird.
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Nonickatall
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Re: e mobility

Beitrag von Nonickatall »

xedos hat geschrieben:Leute, ihr könnt mich steinigen, aber ich denke gerade ernsthaft über die Anschaffung eines Chevrolet Volt / Opel Ampera nach...
https://de.wikipedia.org/wiki/Chevrolet_Volt

Wir haben hier bei meiner Arbeitsstätte auch Ladesäulen, bei denen ich jeden tag Laden könnte. Das wäre dann schon mal eine sehr nutzerfreundliche Variante, da ich ja dann sowieso nicht fahre. ;)
Wenn Du den Strom da kostenfrei bekommst macht es vielleicht Sinn. Aber sonst versteh ich nicht wieso man sich ein Elektroauto kaufen sollte?

Aus Kostengründen? Bringt nichts
http://www.stern.de/auto/news/adac-ecot ... 77048.html

Aus Umweltgründen? Blödsinn
Bei der Produktion entsteht der meiste Abfall und Dreck + CO², beim Betrieb eines Autos weniger. Elektroautos machen bei der Produktion soviel zusätzliches CO² für die Produktion der Batterie, dass man erstmal rund 30.000 Kilometer fahren muss bis diese Bilanz ausglichen ist. Bei der Produktion eines PKW entsteht übrigens, nach unterschiedlichen Angaben, mindestens soviel Co² das man erst mal 30.000 Kilometer Sprit mit einem gebrauchten Auto verbrauchen kann, bis das neue gleichzieht. Das sind dann schon 60.000 Kilometer. Dann kommt die Entsorgung der Autos dazu. Fahre ich jetzt ein altes Auto länger und spare ein Elektroauto in der Produktion, dann kann ich also schon mal 60-70 Tausend Kilometer mehr fahren, bevor das Elektroauto anfängt Co² zu sparen. Tut es aber nicht in vollem Umfang, da bei der Stromerzeugung CO² entsteht.

http://www.zeit.de/mobilitaet/2014-01/e ... rgiebilanz und

Noch schlimmer sind Hybridautos:

Ich halte von dem ganzen Hybrid Mist überhaupt nicht. Da kauft man sich einen Prius fährt das Ding 200.000 Kilometer dann sind die Batterien Fritte. Batteriesatz 9.000€ + Einbau. + Dreck bei der Produktion der Batterien entsteht. Der Prius verbraucht nur in bestimmten Situationen weniger Sprit (Viel Stop an Go). Normal (Überland) gefahren braucht der genauso viel Sprit wie ein vergleichbares Auto. Da gab es Mal einen schönes Test bei Top Gear. Toyota Prius fährt Vollgas eine Rennstrecke, BMW M3 fährt genauso schnell hinterher. Ergebnis: Der M3 brauchte weniger Sprit, weil der im Leerlauf hinterher fuhr. Und ich verwette meine Großmutter, dass kein Prius 500.000 km alt wird.

Fazit: Wer was für die Umwelt tun will und Auto fahren muss, der kauft sich ein altes Auto, rüstet es auf E85 um (Co² Reduzierung),

http://www.co2online.de/klima-schuetzen ... -ausstoss/ Hier gut zu sehen, das sich der Co² Austoß massiv nur durch Biosprit (E85) senken läßt.

Zitat:
CO2 in g pro Liter
Benzin 2.500
Diesel 3.090
Bio-Diesel (Rapsmethylesther RME) 920
Bio-Ethanol (aus Weizen) 930
Flüssiggas (LPG) 1.890
Erdgas (CNG) 3.300 (pro kg)
Zitat Ende:

wartet es gescheit und sorgt dafür, dass die Kiste 500.000 Kilometer alt wird (Co² Reduzierung und Reduzierung von teils hochproblematischem Abfall, der bei der Produktion eines Autos entsteht, Reduzierung des Verbrauchs von Ressourcen). Meine Frau fährt einen 7er BMW schon seit fast 100.000 Kilometern auf E85. Kosten Umbau 30€ für einen anderen Bezindruckregler.

Wer was für sein Portmonee tun will, kauft sich ein gebrauchtes großes Auto (höherer Wertverlust) und fährt auf Gas. Wenn ich alleine einen 7er BMW E65, Bj. ca. 2005 nehme. So eine Kiste kauft man in super Zustand für 8.000€. Klar braucht der mehr Sprit als ein Prius. Aber ich habe auch erst mal mindestens 17.000€ Anschaffung gespart. Dafür kann ich lange mehr verbrauchen. Und mit Gas fährt man richtig preiswert, auf jeden Fall preiswerter als mit dem Prius. Wer dann noch selbst schrauben kann, kann preiswerter fast nicht Auto fahren und das auf deutlich höherem Niveau als mit einem Opel Ampera oder einem Toyota Prius..

Aber das ist nur meine Meinung....

Jeder ist frei das anders zu sehen... :wink:

LG
Ralf

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xedos
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Re: e mobility

Beitrag von xedos »

Nonickatall hat geschrieben: Aber das ist nur meine Meinung....

Jeder ist frei das anders zu sehen... :wink:

LG
Ralf
Jo, in manchen Punkten hast du Recht. Und zum Einholen verschiedener Meinungen war das hier ja gedacht.
Über Sinn und Unsinn streiten sich halt die Geister.
Richtig wäre es natürlich wir fahren alle nur noch Fahrrad. ;) So lange der Strom durch Kohle produziert wird, ist das auch nicht CO2 neutral. Aber dafür gibt es ja auch schon verschiedenste Konzepte. Denn im Allgemeinen wäre eine Stromproduktion aus regenerativen Energien sinnvoll. - Auch beim arbeiten am Computer. ;)
Und Kernkraft ist natürlich auch keine Lösung...


Nonickatall hat geschrieben: Bei der Produktion eines PKW entsteht übrigens, nach unterschiedlichen Angaben, mindestens soviel Co² das man erst mal 30.000 Kilometer Sprit mit einem gebrauchten Auto verbrauchen kann, bis das neue gleichzieht. Das sind dann schon 60.000 Kilometer. Dann kommt die Entsorgung der Autos dazu. Fahre ich jetzt ein altes Auto länger und spare ein Elektroauto in der Produktion, dann kann ich also schon mal 60-70 Tausend Kilometer mehr fahren, bevor das Elektroauto anfängt Co² zu sparen. Tut es aber nicht in vollem Umfang, da bei der Stromerzeugung CO² entsteht.
LG
Ralf
Dies stimmt, aber trifft grundsätzlich auf jedes neue Auto zu.
Nonickatall hat geschrieben:
Ich halte von dem ganzen Hybrid Mist überhaupt nicht. Da kauft man sich einen Prius fährt das Ding 200.000 Kilometer dann sind die Batterien Fritte. Batteriesatz 9.000€ + Einbau. + Dreck bei der Produktion der Batterien entsteht. Der Prius verbraucht nur in bestimmten Situationen weniger Sprit (Viel Stop an Go). Normal (Überland) gefahren braucht der genauso viel Sprit wie ein vergleichbares Auto. Da gab es Mal einen schönes Test bei Top Gear. Toyota Prius fährt Vollgas eine Rennstrecke, BMW M3 fährt genauso schnell hinterher. Ergebnis: Der M3 brauchte weniger Sprit, weil der im Leerlauf hinterher fuhr. Und ich verwette meine Großmutter, dass kein Prius 500.000 km alt wird.

LG
Ralf
Ja, richtig. Und das später die Dinger irgendwo in Indien wieder auftauchen und dort in Menschen unwürdigen Arbeitsbedingungen vielleicht auch durch Kinder die Teile "entsorgt" werden ist natürlich nicht richtig.
Bei der Weiterentwicklung solcher Fahrzeugkonzepte wird übrigens schon weiter darauf geachtet, dass der Einsatz von "seltenen Erden" reduziert wird (aber wohl nur aus Kostengründen).
http://www.auto-news.de/auto/news/anzei ... n_id_36261

Und für ausgedehnte Langstrecke hast du recht, ist ein Hybrid sinnfrei. Dafür hätte ich ja noch meinen reinen Verbrenner. ;)
Batterien sind ein teures Verschleißteil. Ich denke allerdings, dass hier die Zeit für uns arbeitet. Denn bei einem erhöhten Zellenabsatz, wird es auch "Nachbauten geben, um bestehende Systeme zu ersetzen. Und dann eben nicht für 9k€
Konzepte wie beim ZOE beinhalten die Batterien schon gar nicht im Fahrzeugkauf. Diese werden nur im Leasing angeboten. Das führt natürlich auch nicht zur nachhaltigen Resourcen-Schonung. Hilft aber, die Angst vor einem Austausch etwas zu minimieren.

500tkm werden die heutigen reinen Verbrenner wohl auch nur mit erhöhten Kostenaufwand schaffen.


Und ich halte mich auch gerne an die Devise: "traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast!" :mrgreen:

Ansonsten, nenne es mal etwas "Technik Verliebtheit".
Was ich auch klasse finde na den Dingern ist das Drehmoment, welches schon zu Beginn voll anliegt. Und da ist der ganze Umweltaspekt komplett außen vor...

Und natürlich liebe ich meine bestehenden Autos und genieße den Klang von Drei- bis Achtzylinder. - Wobei mir letzteres deutlich besser gefällt.
Im übrigen sind diese ganzen Spritsparmotörchen wohl auch noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Womit wir bei deinem Aufruf zum Fahrzeugerhalt wären.


@ Ueli:
Das mit der Übersichtlichkeit werde ich mal überprüfen. Ist aber bei vielen heutigen Fahrzeugen ein echtes Problem auch ohne Strom. ;)
Du bist übrigens nicht ganz unschuldig. Damals die Fahrt in deinem 3008 Hy4 fand ich nicht schlecht. Vor allem das Allradkonzept. Und inzwischen konnte ich auch eine Taxifahrt im Prius miterleben. Ist schon nicht schlecht, "lautlos" zu gleiten.
Grüße aus Hannover
Andreas
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Ratte
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Re: e mobility

Beitrag von Ratte »

Leider ist in Deutschland, was die Erneuerbaren Energien und E-Mobilität betrifft, unsere Medienlandschaft
sehr von der Autolobby beeinflusst. Das fängt schon damit an, daß immer mit Kohlestrom beim Energieverbrauch von E-Autos gerechnet wird.
Das ist ja das schöne am Strom, wir sind völlig frei in der Wahl der Erzeugung. Das ist etwas, das in der Zukunft komplett
anders aussehen kann wie heute. Bei uns kommt der Strom aus eigenem Anbau vom Dach, so what?
Bei den Verbrennern sprudelt der Kraftstoff ja auch nicht einfach aus der Zapfsäule, im Gegenteil: pro erzeugtem Liter Benzin werden in der Raffinerie 1,5 bis 1,8 kWh Strom verbraucht. Ein Verbrenner mit 7 Litern/100 km braucht also indirekt zusätzlich 10,5 – 12,5 kWh/100 km Strom. Unsere Zoe braucht 15kWh auf hundert...

Mich ärgert es halt, daß die Erfolge bei den Erneuerbaren immer nur negativ stattfinden bzw. überhaupt gar nicht in den Medien auftauchen. Hättet Ihr gedacht, daß
am 8. Mai um 11 Uhr in Deutschland 95% vom Energiebedarf von den erneuerbaren Energien bereitgestellt wurden.
Im Ausland werden wir dafür bewundert, hier wird nicht mal berichtet darüber. Wurde übrigens am 16. Mai um 14:00 Uhr getoppt, da wurden 99,3 % vom Bedarf mit Solar und Windkraft gedeckt.

Oder daß Portugal z.B. im Mai 4 Tage am Stück seinen gesamten Bedarf aus erneuerbaren Energien decken konnte. (und übrigens seit 1994 keine Kohle mehr verbrennt)

Oder daß Großbritannien am 10 Mai zum ersten Mal seit mehr als 100 Jahren zur Stromerzeugung keine Kohle mehr verbrannt hat.

Oder daß Dänemark letztes Jahr 140% von seinem Energiebedarf alleine mit Windkraft gedeckt hat.

Zu lesen ist das aber in D nicht, solche Tatsachen findet man meist nur auf Ausländischen Websiten.

Ich bin auch kein Hardcore Grüner, aber bei gesundem Menschenverstand betrachtet ist es doch idiotisch, mit fossilen Kraftstoffen zu fahren, die danach unwiederbringlich weg sind, und dabei nur 30% der Energie zu nutzen und den Rest als Wärme in unsere Umwelt zu blasen.

Ich stimme absolut zu, daß eine lange Nutzung eines Autos für den Ressourcenverbrauch am Besten ist, sonst
hätte ich Petrolhead ja auch nicht so einen Fuhrpark... ;)

Aber wer einmal Tesla gefahren ist, für den sind neue Verbrenner ein no go :mrgreen:

Habe fertig

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Nonickatall
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Re: e mobility

Beitrag von Nonickatall »

Ratte hat geschrieben:Ich bin auch kein Hardcore Grüner, aber bei gesundem Menschenverstand betrachtet ist es doch idiotisch, mit fossilen Kraftstoffen zu fahren, die danach unwiederbringlich weg sind, und dabei nur 30% der Energie zu nutzen und den Rest als Wärme in unsere Umwelt zu blasen.

Ich stimme absolut zu, daß eine lange Nutzung eines Autos für den Ressourcenverbrauch am Besten ist, sonst
hätte ich Petrolhead ja auch nicht so einen Fuhrpark... ;)
Dann wärst du ja auch für Gendermainstreaming... :roll:

Ich gebe Dir aber recht, es ist dringend notwendig, dass wir eine Lösung für die Reccourcenverschwendung finden. Allerdings ist das Thema Elektroauto, solange das Speicherproblem unter Berücksichtigung von Praktikabilität und Umweltschonung nicht gelöst ist, noch der Knackpunkt.

Und ich bin dagegen der Politik das ewige Spiel von Schnellschüssen und populistischen Placebomassnahmen durchgehen zu lassen. Und ich könnte kotzen über die Umverteilungspolitik von unten nach oben.

5.000 Euro Prämie für den, der sich einen Tesla, I3 oder was auch immer kauft. Klar der, der sich einen Tesla leisten kann braucht noch 5.000€ oben drauf. Und die alleinerziehende Bäckereiverkäuferin mit Ihrem 20 Jahre alten Corsa darf das mit ihren Steuern finanzieren. Und das von der SPD... Dem Schatten einer Partei, die einst mal die Interesse des kleinen Mannes vertrat...

Oder Energetische Sanierung von Häusern. Ich habe einen alten Bauerhof gekauft, den ich selbst saniere. Natürlich mache ich was sinnvoll, bauphysikalisch vertretbar aber auch was wirtschaftlich ist. Das heißt Dach dämmen, Türen und Fenster neu. Fassade macht keinen Sinn, da die Investitionen durch Heizkostenersparnis nicht rein kommen, Außerdem habe ich zum Teil Fachwerkwände. Da ist Dämmung bau physikalisch tödlich.

Was sagt der Staat?

Dafür bekommst du keine Förderung, den gefördert werden nur Häuser die vollständig energetisch saniert werden.

Klar wenn ich das Geld habe das zu machen, gegen alle wirtschafltliche Vernunft. Dann bekommen ich Fördermittel obendrauf. Aber wenn ich Geld in die Hand nehme um wirtschaftlich sinnvoll zu dämmen, ist das mein Problem.

Aber Investoren die in unseren Städten den Wohnraum aufkaufen, die werden gefördert und dämmen dann die Fassaden dick mit Styropor, wo sich der Dümmste ausmalen kann das:

1. der Mist aus ner Menge Öl gefertigt wird.
2. keine 30 Jahre hält und
3. auch noch brandgefährlich ist, wie bei einigen Großbränden inzwischen aufgefallen
4. Und danach das Schimmelproblem in vielen alten Gebäuden erst richtig los geht, weil Keller feucht sind und die Feuchtigkeit aus dem dichtgedämmten Haus nicht mehr raus kann.

Aber unsere Politiker die ficht das nicht an, denn die Dämmstoffindustire ist ja ein wichtiger Wirtschaftsfaktor... :evil:

Unsere Einheitparteien haben offenbar keine Konzepte mehr die durchdacht sind, die nächsten 30 Jahre abdecken und dem Otto Normalverbraucher dienen. Wenn du aber reich bist, dann hilft dir auch der Staat.

Ich kriege schon wieder einen Hass, gleich beiß ich in meine Anhängerkupplung... :twisted: :twisted: :twisted:

Aber ich schweife ab.... :roll:

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Deswegen mache ich das Spiel nicht mit und fahre alte Autos lange und mit Bioethanol.. Das ist wirtschaftlich und umweltfreundlich...

Die Politik kann ich eh nicht ändern, denn es gibt keine Partei mehr die meine Interessen vertritt.

LG
Ralf

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Ratte
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Re: e mobility

Beitrag von Ratte »

Tja, die leidige Politik..., da hast recht, die eiern eh nur noch von Wahlk(r)ampf zu Wahlk(r)ampf, wirklich was sinnvolles kommt dazwischen auch nicht mehr raus.
Die E-Auto Prämie ist auch für den Popo, hättens das lieber in die Infrastruktur gesteckt, aber da hat die Autolobby wieder zuverlässig funktioniert, auch daß bei Listenpreis 60k gedeckelt wird, man weiß sich die Konkurenz, die einen so vorführt, schon vom Hals zu halten.
Zoe hab ich selber aus Frankreich importiert, da wär auch die doppelte Prämie weniger Ersparnis gewesen.

Beim Haus bin ich froh, daß wir das vor 10 Jahren gebaut haben, unsere Holzhütte wär so heute wohl nicht mehr genemigungsfähig.

Un laß dein Haken in ruh, is nich gut für die Zähne :mrgreen:

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Nonickatall
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Re: e mobility

Beitrag von Nonickatall »

Ratte hat geschrieben:Un laß dein Haken in ruh, is nich gut für die Zähne :mrgreen:
Inhaltlich sind wir weitestgehend einig.. :D

Nur mit der Anhängerkupplung.... Eisen ist gut für die Blutbildung. Bisschen Anhängerkupplung lutschen kann nur gesund sein... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

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Ratte
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Re: e mobility

Beitrag von Ratte »

Andreas,
Neues zum Volt, drüben scheints ja ganz schön erfolgreich zu sein...

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xedos
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Re: e mobility

Beitrag von xedos »

Ja, danke.
Ich habe heute mal im ZOE gesessen. ;)
Du hattest den aus Frankreich geholt? Was hattest du denn dafür bezahlt?
Ich hatte über "REX" Projekte gelesen (Anhänger für e-Autos) weißt du mehr darüber?
Grüße aus Hannover
Andreas
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Ratte
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Re: e mobility

Beitrag von Ratte »

Hatte damals vor zweieinhalb Jahren 13t€ gezahlt für ne vollausgestattete Intens, mit einem Jahr und 10tkm. Zu der Zeit wurden die günstigsten Gebrauchten bei uns für 19t€ angeboten.
Zum Händler im Elsass ists von uns 30km und der spricht auch deutsch, bei dem hab ich auch schon Reparaturen machen lassen, besser gehts eigenlich nicht.

Die Anhänger Rex sind so ein Wunschtraum von manchen, aber real ich weis eigenlich nur von einem Prototyp. Ohne Anhängerkupplung geht mal gar nix, da ist aber gerade einer an einer Abnahme dran. Zu dem fehlt eine Schnittstelle um wärend der Fahrt Strom nachzuschieben. Ich verspreche mir da mehr von nem größeren Akku, den es hoffentlich bald mal zum nachrüsten gibt.

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