Bei meinem 3.0L hat ein hungriges Getier nen kompletten Unterdruckschlauch weggeknabbert und lediglich nen kleinen Stummel an der Ansaugspinne übrig gelassen. Wohin der Schlauch mal ging, war daher nicht feststellbar … ok, erstmal zugemacht und ab zum TÜV.
Da wurden meine Bremsen vorn und die Radlager (Spiel) bemängelt. Das Spiel der Raglager ließ sich durch ordentliches Anknallen der Achsmuttern beseitigen, die Bremse hab ich komplett erneuert, also Scheiben und Klötze. Allerdings gab der Bremssattel nur noch ca. 1mm Luft her – anscheinend Scheibe und/oder Klötze zu dick. Egal, TÜV erstmal bestanden – das ist nun schon 3 Jahre her.
Hauptgeschichte:
Seit damals hab ich arge Probleme mit heiß laufenden Vorderrädern und bin nur sehr selten gefahren…
Die Radlager hab ich wieder leicht gelöst – kann ich als Wärmequelle sicher ausschließen.
Die Bremssättel hab ich bzgl. der Laufflächen bearbeitet und mit Kupferpaste gefettet damit nix verklemmt.
Die Bremssteine hab ich mit nem Bandschleifer etwas abgetragen, damit die Bremssättel in einem anderen Bereich arbeiten und nicht am Maximum hängen.
Irgendwie hab ich inzwischen das Gefühl, das vielleicht mein Bremskraftverstärker für ein ganz leichtes Dauer- bzw. Grundbremsen sorgt, so das nach der ersten Bremsung die Vorderbremse leicht weiter bremst statt zu lösen - die Räder laufen heiß. Am nächsten Tag ist alles erstmal wieder gut bis zur ersten Bremsung...
Und da bin ich nu endlich am Punkt meiner Frage. Wie sollte das Unterdruck-System bei nem 92er 3.0L original aussehen? Im Bild hab ich mal meinen aktuellen Zustand gekennzeichnet. Eigenartig ist’s, daß es am Bremskraftverstärker zischte, also hab ich da mal sporadisch mit nem gelben Pömpel verschlossen – keine Ahnung, ob da mal nen Schlauch drauf war und wohin der ging …
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