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Scheinwerferhöhenverstellung instand setzen

 Nr.   Beschreibung   Anhang 
1.)

Wenn die Scheinwerferhhenverstellung nicht funktioniert stört das kaum jemanden. Aber beim TÜV ist das ein erheblicher Mangel. Also keine Plakette wenn man Pech hat :-(

Um erst mal an die Dinger dran zu kommen müssen die Klappen auf sein. Dazu den Stecker vom Motor, der ungefähr in der Mitte vor dem Kühler sitzt ziehen und, falls nicht mit dem Lichtschater geöffnet, die Klappen nun mit dem Rändelrad unter dem Motor aufdrehen.

 

Es gibt viele Gründe warum die Klappen nicht funktionieren. Mein Wagen versamellte fast alle damit das KnowHow vollständig wird :-) Aber wenigstens brummten beide Motoren und taten so als wenn sie etwas machen würden.


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1.)

Die Motoren klemmen mit einer Kugel am Zugende fest. In der richtigen Stellung bekommt man gleichzeitig den Zug aus seiner Halterung und die Kugel aus der Aufnahme. Besser geht es wenn man die Motoren dafür abbaut. Die müssen sehr wahrscheinlich so oder so raus...


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1.)

Nun schraubt man den Scheinwerfer heraus. Dafür einfach die 4 Schrauben vom Chromring lösen. Gut, wenn man schon tage vorher mit Öl für halbwegs gängige Schrauben gesorgt hat. Es ist keine schlechte Idee eine kleine Knarre mit Verlängerung zu verwenden. So bekommt man genug druck auf die Schraube um sie zu lösen. Mit einem Schraubendreher sind die Schrauben schnell rund gedreht. Wenn der Chromring entfernt ist kann man den Scheinwerfer nach vorne heraus ziehen. Stecker entfernen und Standlicht am besten ganz heraus ziehen.

Nun kommt die Halterung dran. Diese wird mittig oben und außen durch die Einstellschrauben gehalten. Unten innen mit einer Feder. Als erstes die Feder aushängen. Das geht am besten mit einem starken Kabel. Spätestens beim Einhängen benötigt man es um die Feder in Position zu ziehen.


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2.)

Wenn sich die Verstellschrauben nicht drehen lassen die Kuststoffabdeckung über den Scheinwerfern entfernen. Hier sieht man nun die hellen Plastikhalterungen der Verstellschrauben. Die Nasen rechts und links leicht eindrücken und man bekommt den Scheinwerfer mit Versellschrauben und Halterung heraus.


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3.)

Da haben wir nun unsere Teile. Als nächstes entfernen wir den Bowdenzug. Dafür muss man an der Halterung das Blech leicht gerade biegen. Haben wir den Zug draußen holen wir uns eine leckere Flasche Wein. Wir benötigen den Korken...


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6.)

Den Wein habe ich mir für abends aufgehoben. Eine Flasche Bier später haben wir nun unseren Bowdenzugöler. Dazu den Korken halbieren. Ein Loch mittig durchbohren, durchmesser etwas kleiner als die Bowdenzugleitung. Dann den Korken so einschneiden, dass man den Zug in den Korken bekommt. Flasche mit  Motoröl füllen und Zug mit Korken hinein. Nun das ganze für einige Zeit aufhängen. Zwischendurch mal den Zug bewegen. Irgendwann fängt es unten an zu tropfen. Ein gutes Zeichen, der Zug ist komplett geölt und läuft wieder wie neu.


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7.)

In der Zischenzeit bauen wir den 2. Scheinwerfer aus und sorgen dafür, dass die Mechanik gut gereinigt, von Rost befreit, neu lackiert und gut gefettet läuft. U so leichter alles geht um so weniger müsen soch die Motoren abmühen.


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8.)

Böse Falle. Mein Gehäuse war leicht verbogen. Alles leif schön bis ich den Scheinwerfer eingeschraubt hatte. Die Schraube verhakte sich dann am Gehäuserand und es war nix mehr mit verstellen... Einfach das Gehäuse ein wenig in Form biegen, dass die Schraube sauber daran vorbei läuft.


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9.)

Hier mal einen Blick in den Motor. Eigentlich muss man den nicht auseinander nehmen. Aber ist schon ganz interessant.

 

Wenn man den Motor auseinander baut bitte genau die Positionen aller Teile merken. Wenn man das Teil falsch zusammen baut macht der Motor sicher nicht mehr was er sollte!

 

Der kleine Motor bewegt mit seiner Schnecke das quer sitzende Zahnrad. Dieses bewegt dann das große Zahnrad unten links im Bild. Der Alu-Stift wird daraufhin rein bzw raus bewegt. Die Abnehmer am großen Zahnrad sorgen dafür, dass der Motor an gewünschter Position stehen bleibt.

Der messingfarbene Kopf sitzt im Alu-Gehäuse. Das kleine Kunsstoffröllchen dichtet nach vorne hin ab und lagert ihn beweglich.

Was hier nun falsch ist habe ich erst spät bemerkt. Der Messingfarbene Kugelkopf mit seiner Kunststoffführung sollte eigentlich gar nicht aus dem Alu-Teil heraus kommen. Sonst kann der Motor zwar den Kopf herausschieben, aber nicht wieder herein ziehen.


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10.)

Beim zusammen bauen des Motors nicht versuchen die Kabel mit den Verbindern wieder an die richtige Position zu bringen. Das ist sehr mühselig und funktioneirt eher nicht.  Kabel an der Platinenseite aus den Verbindern heraus ziehen und in Position legen. Verbinder auf derr anderen Seite in die Führungen stecken. Beim zusammen bauen schneiden sich die Verbinder dann in die positionierten Kabel ein und alles läuft perfekt.


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11.)

Der Kugelkopf ist wieder an seiner Position im Motor. Die weiche Alu-Kante nun so rein bördeln, dass das Kunstofflager sicher an seiner Position verbleibt. Dann kann der Motor den Scheinwerfer auch in beide richtungen verstellen. Das ganze wieder zusamen bauen und Scheinwerfer neu einstellen. Sollte nun ein par jahre halten.


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Angelegt von: arnd am: 06.08.2011
Keywords: scheinwerfer lampen licht



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