Hi!
Die Überschrift sagt fast schon alles. Mir gehts in erster Linie darum, den Ölverlust zumindest temporär für den TÜV-Besuch zu stoppen. Kann man UC auch für suppende Ventildeckeldichtungen nehmen (zumindest dort nutzen, wo man ohne Teileausbau gut rankommt)? Undicht ist vor allem die Fahrerseite.
Viele Grüße,
Daniel
edit: Ich meine natürlich zur nachträglichen Abdichtung nach der Reinigung vom Ölfilm von Außen.
Ultra Copper für Getriebeölwanne UND lecke Ventildeckeldichtung?
Moderatoren: xedos, arnd, Ratte
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Ultra Copper für Getriebeölwanne UND lecke Ventildeckeldichtung?
91er 3.0 - US Import
Re: Ultra Copper für Getriebeölwanne UND lecke Ventildeckeldichtung?
Ich geb mir jetzt einfach mal selbst die Antwort:
Scheint für alles außer für den Auspuff geeignet zu sein. Hier wird es dann sowohl mit Hitze als auch mit Druck zu problematisch.
Falls noch Jemandem was dazu einfällt, gerne her mit euren Infos.
Scheint für alles außer für den Auspuff geeignet zu sein. Hier wird es dann sowohl mit Hitze als auch mit Druck zu problematisch.
Falls noch Jemandem was dazu einfällt, gerne her mit euren Infos.
91er 3.0 - US Import
Re: Ultra Copper für Getriebeölwanne UND lecke Ventildeckeldichtung?
Nachträgliches Abdichten von außen bringt IMHO nichts außer großer Sauerei.
Getriebeölwechsel vorziehen, Wanne runter ordentlich sauber machen und schauen, dass alle Schrauben und Sacklöcher noch Gewinde haben. Wenn die Hälfter der Sacklöcher mit Dreck, altem Dichtmaterial und Öl voll ist zieht da auch keine Schraube mehr. Ordentlich gereinigt und mit Gewinde rundum hält dann auch die ganz normale Korkdichtung das Öl wo es hingehört.
Ventildeckeldichtungen auszutauschen ist ja noch einfacher. Da läuft noch nicht mal was raus. Mach es richtig, dann musst Du nach dem TÜV nicht noch mal ran und die ganze Schweinerei die Du zum Dichten drauf gepackt hast wieder mühsamm entfernen.
Ach ja - und bei der Ölwanne genau schauen wo das Öl herkommt. Hatte mich gewundert, dass bei mir nach der Reparatur vorne immer noch Öl an der A604-Wanne war. Das kam dann (zusätzlich) aus dem PRNDL-Schalter. Der musste ersetzt werden, da das Öl nicht aus der Dichtfläche sondern durch den Schalter kam.
Gruß Arnd
Getriebeölwechsel vorziehen, Wanne runter ordentlich sauber machen und schauen, dass alle Schrauben und Sacklöcher noch Gewinde haben. Wenn die Hälfter der Sacklöcher mit Dreck, altem Dichtmaterial und Öl voll ist zieht da auch keine Schraube mehr. Ordentlich gereinigt und mit Gewinde rundum hält dann auch die ganz normale Korkdichtung das Öl wo es hingehört.
Ventildeckeldichtungen auszutauschen ist ja noch einfacher. Da läuft noch nicht mal was raus. Mach es richtig, dann musst Du nach dem TÜV nicht noch mal ran und die ganze Schweinerei die Du zum Dichten drauf gepackt hast wieder mühsamm entfernen.
Ach ja - und bei der Ölwanne genau schauen wo das Öl herkommt. Hatte mich gewundert, dass bei mir nach der Reparatur vorne immer noch Öl an der A604-Wanne war. Das kam dann (zusätzlich) aus dem PRNDL-Schalter. Der musste ersetzt werden, da das Öl nicht aus der Dichtfläche sondern durch den Schalter kam.
Gruß Arnd
Le Baron Cabrio 3,0 V6 automatik, BJ 1991
- Nonickatall
- Beiträge: 1366
- Registriert: Di 18. Aug 2015, 19:51
Re: Ultra Copper für Getriebeölwanne UND lecke Ventildeckeldichtung?
UND BITTE!!!!
Die Schrauben an der Getriebölwanne mit 19Nm anziehen, das ist kaum mehr als handfest!!!
Die Gewinde sind sehr empfindlich. Hatte bisher bei jedem repariertem Getriebe mindestens 3 kaputte Gewinde von meinen Vorgängern.
Die Schrauben an der Getriebölwanne mit 19Nm anziehen, das ist kaum mehr als handfest!!!
Die Gewinde sind sehr empfindlich. Hatte bisher bei jedem repariertem Getriebe mindestens 3 kaputte Gewinde von meinen Vorgängern.
Re: Ultra Copper für Getriebeölwanne UND lecke Ventildeckeldichtung?
Ich danke euch fürs Feedback.
Ich habe bisher noch kein Ultra Copper genutzt.
Nur noch so viel zum Thema, danach gibts einen neuen Thread mit meinen Fragen:
Als fleißiger Leser habe ich das mitbekommen. Wenn die Gewinde defekt sind, haben das die Werkstätten verpfuscht, denn der Wagen ist aus erster Hand importiert worden.
Ich habe bisher noch kein Ultra Copper genutzt.
Nur noch so viel zum Thema, danach gibts einen neuen Thread mit meinen Fragen:
Bei mir hängen die Tropfen deutlich hinten (zum Fahrer) an der Wanne.arnd hat geschrieben:
Ach ja - und bei der Ölwanne genau schauen wo das Öl herkommt. Hatte mich gewundert, dass bei mir nach der Reparatur vorne immer noch Öl an der A604-Wanne war. Das kam dann (zusätzlich) aus dem PRNDL-Schalter. Der musste ersetzt werden, da das Öl nicht aus der Dichtfläche sondern durch den Schalter kam.
Gruß Arnd
Hab ich im Hinterkopf behaltenNonickatall hat geschrieben:UND BITTE!!!!
Die Schrauben an der Getriebölwanne mit 19Nm anziehen, das ist kaum mehr als handfest!!!
Die Gewinde sind sehr empfindlich. Hatte bisher bei jedem repariertem Getriebe mindestens 3 kaputte Gewinde von meinen Vorgängern.
91er 3.0 - US Import
- Nonickatall
- Beiträge: 1366
- Registriert: Di 18. Aug 2015, 19:51
Re: Ultra Copper für Getriebeölwanne UND lecke Ventildeckeldichtung?
Die Tropfen hängen immer hinten, weil du fährst ja vorwärts.zoolander hat geschrieben:Bei mir hängen die Tropfen deutlich hinten (zum Fahrer) an der Wanne.
Will sagen: wenns vorne rausläuft, wirds durch den Fahrtwind nach hinten geblasen.
Das ist auch immer das Problem bei Ölverlust. Der Fahrtwind verteilt dass Öl sonstwohin.
Deswegen ist mein Tipp immer: Ordentliche Motorwäsche machen, damit alles sauber ist, dann ein paar Kilometer fahren und schauen wo Öl ist. Nur dann sieht man wirklich wo es rauskommt.
- Nonickatall
- Beiträge: 1366
- Registriert: Di 18. Aug 2015, 19:51
Re: Ultra Copper für Getriebeölwanne UND lecke Ventildeckeldichtung?
Und übrigens: Abdichten mit Ultra Copper, von außen kannst du vergessen.
Das Zeug kannst du benutzen um zum Beispiel beim Getriebeöl Wechsel die Ölwanne zu dichten.
Reinigen, entfetten, auftragen, festschrauben trocknen lassen, Öl einfüllen.
Das geht, weil es eine glatte Dichtfläche auf glatter Dichtfläche ist.
Ich bin da allerdings kein Freund von, weil das Zeug mehrere Nachteile hat. Man muss ordentlich und fettfrei auftragen, das geht am Getriebe kaum, weil selbst nach langem Warten immer noch Öl rausläuft und die Dichtfläche penetriert. Ferner drückt sich das Zeug gern nach innen, löst sich und Vagabundiert dann im Getriebe.
Außerdem ist das beim nächsten Getriebeöl Wechsel äußerst ätzend, denn die Wanne klebt und löst sich beim hebeln meistens schlagartig, was gerne zu Ganzkörper Applikation mit heißem Getriebeöl führt.
Da lobe ich mir eine gute Korkdichtung. Wenn diese vorher in Öl eingelegt wird, schön vollgesogen ist, sind die bei richtigen Drehmoment in der Regel lange, gut dicht.
Bei der Ventildeckeldichtung ginge das sowieso nicht, weil der Deckel eine Nut hat.
Und von außen drauf schmieren, hält von 12:00 bis Mittag.
Das Zeug kannst du benutzen um zum Beispiel beim Getriebeöl Wechsel die Ölwanne zu dichten.
Reinigen, entfetten, auftragen, festschrauben trocknen lassen, Öl einfüllen.
Das geht, weil es eine glatte Dichtfläche auf glatter Dichtfläche ist.
Ich bin da allerdings kein Freund von, weil das Zeug mehrere Nachteile hat. Man muss ordentlich und fettfrei auftragen, das geht am Getriebe kaum, weil selbst nach langem Warten immer noch Öl rausläuft und die Dichtfläche penetriert. Ferner drückt sich das Zeug gern nach innen, löst sich und Vagabundiert dann im Getriebe.
Außerdem ist das beim nächsten Getriebeöl Wechsel äußerst ätzend, denn die Wanne klebt und löst sich beim hebeln meistens schlagartig, was gerne zu Ganzkörper Applikation mit heißem Getriebeöl führt.
Da lobe ich mir eine gute Korkdichtung. Wenn diese vorher in Öl eingelegt wird, schön vollgesogen ist, sind die bei richtigen Drehmoment in der Regel lange, gut dicht.
Bei der Ventildeckeldichtung ginge das sowieso nicht, weil der Deckel eine Nut hat.
Und von außen drauf schmieren, hält von 12:00 bis Mittag.

